Ella Francke

Ergotherapeutin

Immer wieder schön zu sehen, wie man mit ganz einfachen Dingen Menschen helfen kann

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IN DIESER FOLGE ...

… besuchen wir die Ergotherapeutinnen Alexandra und Ella in einer Ergotherapie-Praxis in Köln. Ein Beruf der Therapie, Kreativität und Handwerk miteinander verbindet.

Ergotherapeuten finden die Ursache für Schwierigkeiten im Alltag heraus. Sie trainieren mit Patienten Alltagshandlungen und helfen nach oder mit einer Krankheit wieder selbstbestimmter zu leben. 

Wie schmiert man sich mit einer Hand ein Brot? Mein Kind ist hyperaktiv und kann sich nicht konzentrieren – was hilft? Wie lerne ich die richtige Stifthaltung? Das sind Beispiele für Herausforderungen ihrer Klienten.

Patricia (19) möchte wissen mit welchen Diagnosen Menschen zu ihnen kommen, welche Therapiemethoden es gibt, wie die Ausbildung abläuft, ob man studieren sollte, was man verdient und was sie so sehr begeistert an ihrem Beruf.

 

Über Mich

Hallo, ich bin Ella, 25 Jahre alt und habe 2021 meine Ausbildung zur Ergotherapeutin sowie 2022 meinen Bachelor of Science in Ergotherapie abgeschlossen. Nach meinem Abitur habe ich zunächst einen Freiwilligendienst in einer Schule für Kinder mit Behinderungen gemacht und hatte sehr viel Freude daran, den Kindern etwas fürs Leben beizubringen. Während meiner Berufsorientierung habe ich mich an meine eigene Erkrankung als Jugendliche erinnert und bin so zurück zur Ergotherapie gekommen, die auch mir damals schon sehr geholfen hat, meinen Alltag wieder selbständig zu bewältigen.

Ich habe mich dann für ein duales Studium in Osnabrück entschieden, bei dem Ausbildung und hochschulische Ausbildung parallel liefen. Dort habe ich nicht nur praktische Fähigkeiten erworben, sondern auch die Grundlagen der wissenschaftlichen Ergotherapie kennengelernt. Da die Ergotherapie weltweit fast überall bereits akademisiert ist, war das additive Studium für mich eine logische Konsequenz. Die Ausbildung hat mir bestätigt, dass Ergotherapie ein toller Beruf ist und man Menschen auf viele Weisen helfen kann. Besonders gefällt mir der ganzheitliche Ansatz mit dem wir unsere Klient:innen sehen und behandeln.

Nach Abschluss meines Bachelors habe ich mich für das Arbeiten in einer Klinik mit Nähe zur Wissenschaft begeistert und bin seitdem in einer Klinik mit neurologischem Schwerpunkt tätig. Auch wenn ich keine Anstellung als akademisch ausgebildete Ergotherapeutin gefunden habe, arbeite ich tagtäglich mit Wissenschaftlern zusammen und kann mich je nach Kapazität und Interesse an kleineren Projekten beteiligen. Diese Kombination, die meine Interessen und Kenntnisse vereint, ist für mich derzeit ideal. Seit Sommer 2023 engagiere ich mich in der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Deutschen Verbandes Ergotherapie zusammen mit anderen Ergotherapeut:innen für die Weiterentwicklung des Berufes ein.

Für die Zukunft kann ich mir vorstellen noch einen Master zu ergänzen und mich noch mehr mit wissenschaftlichen Themen und/oder der Ausbildung von angehenden Ergotherapeut:innen auseinanderzusetzen.

Das ungekürzte Interview jetzt als Podcast z.B. auf Spotify hören